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Neubau Opera di Firenze - SPOTLIGHT

Neubau Opera di Firenze

Wenn heutzutage in Europa eine Oper gebaut wird, fließen bereits im Vorlauf zahlreiche Überlegungen in den Planungsprozess mit ein: von den späteren Nutzern, den Künstlern und Technikern ebenso wie von denen, die nachher dafür sorgen müssen, dass der Gebäudebetrieb störungsfrei funktioniert.

Saal_04Jede Gruppe stellt teilweise sich widersprechende Anforderungen und Wünsche an das zu bauende Gebäude das war im Fall der Opera di Firenze nicht anders. Einig waren sich alle Beteiligten darüber, ein Opernhaus für das 21. Jahrhundert zu bauen, das mit einem nachhaltigen Energie- und Umweltmanagement ausgestattet ist. Das Bauvorhaben umfasste ein Opernhaus (Bühnenbreite: 29m; Bühnentiefe: 27m; Zuschauersaal mit 1.800 Sitzen), eine Konzerthalle mit 1.000 Plätzen, zwei große Probebühnen und ein Amphitheater. In herkömmlichen Häusern ähnlicher Größenordnung werden bei laufendem Betrieb enorme Mengen Energie und Strom verbraucht für Bühnentechnik, Beleuchtung, Foyers und Klimatisierung.

Hinzu kommen die Wünsche der Künstler und Techniker nach geringeren Aufbauzeiten, sehr großer Flexibilität der Bühne sowie der angrenzenden Räume und moderne Technik, die bei niedrigeren laufenden Wartungskosten traditionelle Spielweisen unterstützt. Eigentlich unmöglich. Aber die Ingenieure von Biobyte (Enrico Moretti und Maria Cairoli, Mailand) und die Planer von Theatreplan (Richard Brett, London) haben alle Wünsche für den Bühnenbereich berücksichtigt und das fast Unmögliche geschafft.

Im Dezember 2011 wurde das Haus feierlich eröffnet, die endgültige Fertigstellung aller Gewerke (Bühne, Beleuchtung, Ton und Video) erfolgte erst im Jahr 2015.

An die Beleuchtungstechnik werden in einem Opern- und Konzerthaus erhöhte Anforderungen gestellt: sehr geringe Betriebsgeräusche der Scheinwerfer, große Entfernungen müssen überbrückt werden und Darsteller und Orchester sollten keiner Hitzebelastung ausgesetzt sein. Allerdings braucht man, um große Entfernungen zu überbrücken, leistungsstarke Scheinwerfer, die wiederum Wärme produzieren.

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Aus diesem Grund bezogen Biobyte und Theatreplan das Mailänder Unternehmen SPOTLIGHT mit in die Planung ein, denn SPOTLIGHT ist weltweit der einzige Hersteller, der ein komplettes Portfolio an LED-Scheinwerfern anbietet: Von 50W bis 600W, egal ob Fresnel, PC-Linse, Cyclorama, Verfolger oder Zoomprofilscheinwerfer. Wahlweise in einer monochromen Lichtfarbe (warmweiß, neutralweiß, kaltweiß) oder in RGBW. Zudem produziert SPOTLIGHT auch DMX gesteuerte motorische Scheinwerferbügel. Optimale Voraussetzungen, um viele der Wünsche und Anregungen der Künstler und Techniker umsetzen zu können.

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So konnte die Anzahl der herkömmlichen Scheinwerfer von über 990 auf 310 reduziert werden: Zum Beispiel wurden bisher zur farbigen Beleuchtung der großen Cycloramen (25m breit und 12m hoch) insgesamt 144 asymmetrische 4-Kammer-Leuchten mit jeweils 1.250W eingesetzt. Diese konnten durch 60 asymmetrische LED RGBW 300W Fluter ersetzt werden. Im Vorbühnenbereich hängen 20 motorisierte 600W RGBW PCs, dadurch hat sich die Einrichtzeit für Stücke drastisch reduziert. In der Z-Brücke sind 14 Zoomprofiler mit 600W RGBW installiert, die die 40m Entfernung zur Bühne spielend überbrücken. Die Galerien sind mit 250W RGBW Zoomprofiler bestückt und auf der Portalbrücke kommt ein Mix aus Fresnellinsen mit 250W RGBW und PC-Linsenscheinwerfer mit 600W RGBW zum Einsatz.

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Insgesamt konnte so die Gesamtleistung der Beleuchtungsanlage von etwas über 400KW auf unter 100KW gesenkt werden. Da auf den anderen Stationen und auf der Bühne ebenfalls LED-Scheinwerfer eingesetzt werden, entfallen der traditionelle Dimmerraum ebenso wie die dicken Kabelbündel zu den einzelnen Standorten.

SPOTLIGHT lieferte nicht nur LED-Scheinwerfer, sondern entwickelte und baute mit der VorgabeOrchester_01 Energieeffizienz bei ausgezeichneter Beleuchtungsqualität neue LED-Scheinwerfer für Konzertmuschel und Foyers. Zudem wurde für die Bühnenstationen ein neues modulares System für die Spannungsversorgung und Datenübertragung entwickelt und installiert: mittels 3-phasiger Stromschienen mit extra Schienen für die Übertragung von DMX können die LED-Scheinwerfer ohne große Umbauten einfach, schnell und unkompliziert an allen Standorten eingebaut und betrieben werden.

Ein weiterer Pluspunkt der aufgezählten Einsparungen und des Wegfalls herkömmlicher Wärmequellen: die Klimaanlage konnte wesentlich kleiner dimensioniert werden.